Besonderes Leistungsspektrum Dr. med. Dr. H.C. Bernhard Greiner


Wirbelsäule

Dr. med. Bernhard Greiner ist zertifizierter Wirbelsäulenspezialist gemäß DWG und EuroSpine. Er bietet eine spezifische und modernsten Erkenntnissen folgende Untersuchung, Diagnosestellung und Therapie an. Gemeinsam mit dem Patienten entwickeln wir die optimale Behandlungsstrategie für Ihre Erkrankung angepasst an Ihre Bedürfnisse und Alter. In vielen Fällen ist die konservative Behandlung und unterstützend alternative Medizin ausreichend. Insbesondere durch die Schmerztherapie gelingt es oft drohende Operationen zu vermeiden. Ist ein operativer Eingriff notwendig, stehen uns moderne risikoarme Operationsmethoden zur Verfügung, wie die Endoskopie oder die Mikrochirurgie. Nur selten muss eine Versteifung durchgeführt werden. Ich berate Sie hierzu jederzeit fundiert und ausführlich.

Schmerztherapie

Ich behandle sowohl akute als auch chronische Schmerzen. Mein Behandlungsschwerpunkt liegt dabei im Bereich Rücken-, Bandscheiben-, Gelenk- und Muskelschmerzen. Daneben werden aber auch Kopf- und Nervenschmerzen je nach Diagnose und Grad der Chronifizierung individuell therapiert. Hierbei setze ich auf die Verbindung von modernster medizinischer Wissenschaft und Technik mit erprobten und erfolgreichen alternativen Heilmethoden in einem ganzheitlichen Therapieansatz, der genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Folgende Methoden können dabei eingesetzt werden:

Sanfte Heilmethoden

Physiotherapie, Chirotherapie, Osteopathie, psychosomatische Gesprächstherapie, Kinesio-Tapes, Homöopathie mit z.B. Zeel oder Traumeel Anwendung, Akupunktur, Triggerpunkt-Behandlung, Neuraltherapie, Lagerungstherapie und Extension mit Wärmebestrahlung.

Medikamentöse Therapie

Individuelle medikamentöse Einstellung in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht, Begleiterkrankungen und Verträglichkeit: entzündungshemmend, schmerzdämpfend, muskelentspannend, schlaffördernd, nervenberuhigend.

Minimalinvasive Infiltrationen / Schmerztherapie Spritzenbehandlung

Ich verfüge über langjährige Erfahrung mit nahezu allen international etablierten Verfahren der Interventionellen Schmerztherapie. Oft werden dadurch sonst drohende Operationen vermieden. Viele Behandlungen können ambulant erfolgen, es entstehen keine Zusatzkosten. Besondere Fälle können auch stationär im Krankenhaus Buchloe behandelt werden.

Facettengelenksinfiltration

Besteht ein entzündlicher Schmerz in den kleinen Wirbelgelenken, wird punktgenau unter Röntgenkontrolle eine dünne Nadel im Gelenk platziert, und wenige Milliliter eines Gemisches aus Cortison und örtlichem Betäubungsmittel direkt an den Ort der Schmerzentstehung gespritzt. Die Behandlung erfolgt ambulant als Kassenleistung.

Nervenblockade (Periradikuläre Therapie, PRT)

Drückt ein Bandscheibenvorfall  auf einen Nerv, oder wird der Nerv anderweitig gereizt, wird der schmerzende Nerv unter Röntgenkontrolle zielgenau mit wenigen Milliliter eines Gemisches aus Cortison und örtlichem Betäubungsmittel umflutet. Es kommt zur raschen Schmerzlinderung und Entzündungshemmung. Die Behandlung erfolgt ambulant als Kassenleistung.

Lumbale Epidurale Steroid Infiltration „LESI“/ Spritzen in den Rückenmarkskanal

Verengungen des Spinalkanales, Bandscheibenprobleme und als Ergänzung zur oben genannten PRT kann unter Röntgenkontrolle und mit Kontrastmittel-Darstellung genau die kranke Stelle der Wirbelsäule aufgesucht und die Nerven im Spinalkanal mit einem Gemisch aus Cortison und örtlichem Betäubungsmittel umflutet werden. Damit werden auch Schmerzquellen erreicht wie das hintere Längsband oder die Bandscheibe. Hierbei können Beschwerden behandelt werden, die sonst oft operiert werden müssten. Die Behandlung erfolgt ambulant als Kassenleistung. Es ist eine kurze Überwachung im Anschluss nötig, Sie sollten vier Stunden körperliche Schonung einhalten und nicht selbst Auto fahren.


Falls erforderlich können alle oben genannten Therapien drei bis vier Mal wiederholt werden.

Operation

Ist eine OP notwendig, setze ich auf modernste aber erprobte schonende und risikoarme Verfahren, wie die Endoskopie oder minimal invasive Operationen unter dem Mikroskop. Wir verwenden streng evidenzerprobte Verfahren und Implantate, z.B. dynamische Instrumentierungen aber auch Versteifungen mit Schrauben und Cage „TLIF/OLIF“. Natürlich werden auch Knochenbrüche, die bei Osteoporose auftreten können, so minimalinvasiv wie möglich mit Kyphoplastie oder Vertebroplastie behandelt, also Zementunterspritzung der Knochenbruchzone im Wirbelkörper über dünne Arbeitshülsen. Dr. Greiner führt sämtliche Eingriffe als Leitender Arzt für Wirbelsäulenchirurgie in der Wolfartklinik Gräfelfing durch. Als zertifizierter Wirbelsäulenchirurg ist Dr. Greiner mit den modernsten endoskopischen Operationsverfahren an der Wirbelsäule vertraut. Er ist Mitbegründer und Vorstand der ESEG e.V. (Endoscopic Spine Expert Group www.eseg-spine.com) und anerkannter Ausbilder auf diesem Gebiet.

Der Grundgedanke bei allen endoskopischen Schlüsselloch-Operationen ist, den Zugang zur Wirbelsäule so schonend wie möglich zur gestalten. Muskulatur muss nicht zerschnitten werden, Gelenke und wichtige Bandstrukturen werden nicht verletzt. Die krankhafte Falschbeweglichkeit des betroffenen Wirbelsäulensegments soll nicht weiter verstärkt werden. Die so wichtige Rückenmuskulatur wird nur aufgedehnt und nicht aufgeschnitten oder von der Wirbelsäule abgelöst, wie es bei den offenen, mikrochirurgischen Operationstechniken der Fall ist.

Endoskopische Facettengelenkstherapie und ISG Therapie/ Abtragung der schmerzleitenden Nervenäste der kleinen Wirbelgelenke an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule und Iliosakralgelenke: Diese operativen Methoden können bei allen chronischen lokalen Rückenschmerzen nach vorheriger wirksamer Infiltration eingesetzt werden. Dies führe ich in leichter Dämmerschlaf–Narkose kurzstationär im OP in der Wolfartklinik Gräfelfing als Kassenleistung durch.

Endoskopische Bandscheibenoperation: Ein nur wenige Millimeter dickes Endoskop wird in Vollnarkose über eine natürliche Öffnung der Wirbelsäule – dem seitlichen Nervenaustrittsloch oder dem mittig liegenden hinteren Wirbelkanalfenster – in den Spinalkanal eingeführt und direkt an der Stelle der Schädigung platziert. Somit kann ohne Verletzung anderer Strukturen mit feinen Werkzeugen der Bandscheibenvorfall unter optimaler Sicht und Vergrößerung gelöst und entfernt werden.

Endoskopische Spinalkanal Dekompression:  Analog zur endoskopischen Bandscheibenoperation kann mit Stanzen, Zangen und feinen Fräsen über das Endoskop punktgenau alles Gewebe abgetragen werden, das die Nerven im Spinalkanal oder Nervenaustrittsloch einengt und drückt.